Strafrecht
Sie sind Opfer einer Gewalttat und möchten nicht tatenlos zusehen?
Das müssen Sie auch nicht.
Ich setze mich für Sie ein!
Weil Ihr Fall zählt!
Als Opfer einer Straftat haben Sie mehr Rechte als lediglich als Zeuge im Strafverfahren auszusagen.
Obgleich Sie als Nebekläger auftreten oder Ihre Rechte in einem Adhäsionsverfahren geltend machen.
Ich stehe Ihnen bei, um kümmere mich um die Wahrung Ihrer Rechte, damit Sie - in einer ohnehin bereits belastenden Situation - den Kopf für Anderes frei haben.
Strafprozeßordnung (StPO)
§ 395 Befugnis zum Anschluss als Nebenkläger
(1) Der erhobenen öffentlichen Klage oder dem Antrag im Sicherungsverfahren kann sich mit der Nebenklage anschließen, wer verletzt ist durch eine rechtswidrige Tat nach
1. den §§ 174 bis 182, 184i bis 184k des Strafgesetzbuches,
2. den §§ 211 und 212 des Strafgesetzbuches, die versucht wurde,
2a. den §§ 6 bis 8, 11 und 12 des Völkerstrafgesetzbuches gegen das Leben, die versucht wurde, sofern auch hier ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der verfahrensgegenständlichen Tat und der Rechtsgutverletzung besteht,
3. den §§ 221, 223 bis 226a und 340 des Strafgesetzbuches,
...
(2) Die gleiche Befugnis steht Personen zu,
1. deren Kinder, Eltern, Geschwister, Ehegatten oder Lebenspartner durch eine rechtswidrige Tat getötet wurden oder
2. die durch einen Antrag auf gerichtliche Entscheidung (§ 172) die Erhebung der öffentlichen Klage herbeigeführt haben.
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Nebenklage
Was ist eine Nebenklage?
Die Nebenklage erlaubt eine aktive Teilnahme am Strafverfahren und die Wahrnehmung eigener Rechte.
Wer kann Nebenkläger sein?
Opfer von schweren Delikten, § 395 StPO.
Was bringt die Nebenklage überhaupt?
Die Nebenklage führt dazu, dass Opfer von Gewalttaten nicht nur als Zeuge, sondern vielmehr als aktive Verfahrensbeteiligte auftreten können. Ihnen stehen mehr Rechte, wie ein Fragerecht, Beweisantragsrecht oder aber auch eine Akteneinsicht zu.
Was kostet die Nebenklage?
Dies ist individuell. Entscheidend ist der Aufwand und der zugrundeliegende Fall.
Bei einigen Delikten übernimmt jedoch der Staat die Kosten für die anwaltliche Vertretung.
Strafprozeßordnung (StPO)
§ 403 Geltendmachung eines Anspruchs im Adhäsionsverfahren
Der Verletzte oder sein Erbe kann gegen den Beschuldigten einen aus der Straftat erwachsenen vermögensrechtlichen Anspruch, der zur Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte gehört und noch nicht anderweit gerichtlich anhängig gemacht ist, im Strafverfahren geltend machen, im Verfahren vor dem Amtsgericht ohne Rücksicht auf den Wert des Streitgegenstandes. Das gleiche Recht steht auch anderen zu, die einen solchen Anspruch geltend machen.
Adhäsionsverfahren
Was ist ein Adhäsionsverfahren?
Das Adhäsionsverfahren ermöglicht die Geltendmachung zivilrechtlicher Ansprüche (Schmerzensgeld oder Schadensersatz) direkt im Strafverfahren.
Es ermöglicht daher ein prozessökonomisches einmalige Verhandeln.
Wer kann ein Adhäsionsantrag stellen?
Jede Person, die gegen den Beschuldigten einen vermögensrechtlichen Anspruch geltend machen kann.
Welche Vorteilte bietet das Adhäsionsverfahren?
Aufgrund der Durchführung eines einzigen gerichtlichen Verfahrens fallen hinsichtlich der Kosten und der Zeit keine Doppelbelastung an. Zudem besteht eine direkte Verbindung zum Strafrecht, weshalb auch effizienter verhandelt werden kann.
Was ist der Unterschied zum Zivilrecht.
Im Zivilrecht gilt der Beibringungsgrundsatz, weshalb der Geschädigte selbst Klage einreichen muss. Ein eigenes Kostenrisiko besteht.